Die besten Programme für ein entsperrtes iPhone (Jailbreak)
Veröffentlicht in Apps, Hacks, iPhone 3G, iPhone 3GS, iPhone Software am 26.12.2009 von iphoneworldDas iPhone kann im Original-Zustand nur über den iTunes Store von Apple mit Programmen (“Apps”) bestückt werden. Apple kontrolliert die Programme, bevor sie in den App-Store kommen, ob sie auch wirklich gut mit dem iPhone laufen und ob (nach außen hin nich ganz transparente) Richtlinien eingehalten werden. Dieser Prozess läuft nicht immer reibungslos ab, denn etliche Entwickler fühlen sich dabei von Apple gegängelt. Bei der Genehmigungspolitik spielt nämlich offenbar nicht nur das Wohl der User eine Rolle, sondern auch die Durchsetzung von knallharten Geschäftsinteressen von Apple und den offiziellen Provider-Partnern. So sorgen häufig Apps für Ärger, die Apple direkt Konukrrenz machen könnten (z.B. andere Browser oder Alternativen zu dem iPod-Programm auf dem iPhone). Außerdem verbannt Apple Apps aus dem Store, die das Geschäftsmodell der Provider in Frage stellen.
Wer sich aus der Obhut von Apple bei der Programmauswahl befreien möchte, muss einen “Jailbreak” vornehmen. Der Begriff „Jail“ (engl. Gefängnis) bezieht sich auf die vielfältigen Restriktionen, die Apple dem iPhone auferlegt hat und die auch etliche iPhone-Besitzer nerven, die in Deutschland einen ganz normalen T-Mobile-Vertrag für das iPhone haben. Es geht dabei vor allen um die Einschränkungen beim Lese- und Schreibzugriff des internen Mediums. Die Besitzer eines iPhones können nämlich nicht ohne weiteres auf System-Dateien des iPhones zugreifen. Außerdem kann das iPhone nicht wie ein iPod als externe Festplatte gebraucht werden.
Mit einem „Jailbreak“ oder „Jailbreaking” wird das gesamte iPhone-Dateisystem geöffnet. Nach einem „Jailbreak“ sind also auch Lese- und Schreibzugriffe auf System-Dateien sowie Medien-Dateien möglich. Man kann auf der Basis von Übertragungs- bzw. Sharingprotokollen wie SFTP oder AFP auf das iPhone zugreifen. Dabei kann man Programme wie Cyberduck oder Transmit einsetzen. Unix-Experten freuen sich außerdem, dass man „gejailbreakte“ iPhones über OpenSSH steuern kann. Mit dieser Freiheit sind natürlich auch Sicherheitsrisiken verbunden, über die man sich als iPhone-User im Klarem sein sollte.
Multitasking mit Multifl0w
Mit einem gejailbreakten iPhone kann man dem Apple-Smartphone auch echtes Multitasking beibringen, nämlich mit dem Programm “Multifl0w“. Ist die Software installiert, beendet das iPhone die App nicht, wenn man auf den Home-Button drückt – stattdessen kann man etwas länger auf den Button klicken, und dann geht die Applikation nur in den Hintergrund.
Um “Multifl0w” zu installieren, muss man mit blackra1n den Programm-Installer “Rock” auf das iPhone bringen (siehe Tutorial: Jailbreak und Unlock für das iPhone 3G und 3GS mit blackra1n von GeoHot). Innerhalb von Rock wird Multifl0w als eine der gefeatureten Applikationen auf der Startseite vorgestellt. Die Software kostet 4,99 Dollar.
Hier weitere Apps für “jailbroken” iPhones:
- Mit Winterboard kann man das Aussehen der iPhone-Oberfläche komplett verändern
- Mit QuickDo kann man über “Gestures” viele Funktionen durch “Wischen” auf der Statusleiste ausführen (7,99 Dollar)
- IntelliScreen fügt dem Lockscreen viele zusätzliche Informationen hinzu (9,99 Dollar)
- Über MyProfiles können situationsabhängige Profile hinzugefügt werden, z.B. dass sich das iPhone im Auto nicht ausschaltet (z.B. bei Google Maps). Das Programm kostet derzeit 6,99 Dollar.
- Mit MyWi-Tether wird das iPhone zu einem WLan-Router: Einfach öffnen und dann mit dem Laptop über WLan mit dem iPhone verbinden und ins Internet gehen.
- SBSettings: Ermöglicht, per Shortcut (Statusleiste wischen) alle möglichen iPhone-Funktionen an und auszuschalten (WiFi, Bluetooth, GPS, Flugmodus…), mehr Switches können hinzugefügt werden (z.B. Autorotation off, wenn man z.B. im Liegen surfen will)
- iSmartDialer: Gibt dem iPhone-Telefon die Funktionen, die jedes normale Telefon hat wie z.B. T9-Wahl, Anrufe aus der History löschen, schnell per SMS antworten etc… Dieses Programm gibt es auch in einer von Apple genehmigten Variante im iTunes App-Store.
- 3GUnrestrictor: Gaukelt Apps, die nur mit WiFi laufen dürfen (z.B. Skype, Fring), vor, dass sie über WLAN verbunden sind, obwohl das iPhone via 3G online ist. Kostet 1,99 Dollar im Cydia-Store.
- qtweeter: Shortcut-App (von der Statusleiste nach unten wischen) zum Quicktweeten und Facebooken. Postet auch Links aus Safari, Songs aus der iPod-Playlist, Fotos, Videos…
- CallController: Volle Kontrolle über Anrufe. Mit benutzerdefinierten Aktionen (Schütteln, aufs Display legen, …) können eingehende Anrufe abgewiesen, angenommen, auf die Mailbox geleitet werden. Abgewiesenen Anrufern kann automatisch eine Standard-SMS zugeschickt werden.
- Callme: Telefonshortcuts mit Bild auf dem Home-Screen. Für alle, die man ständig schnell anrufen möchte
- biteSMS: Mächtiges SMS-Tool. Beste Funktion: QuickSMS. Per Volume-Up-Button wird ein SMS-Popup geöffnet, schneller SMSen geht nicht. Die Lizenz via Cydia kostet entweder einmalig 7,95 EUR oder 8 Cent pro SMS.
Quelle: So habe ich aus meinem iPhone eine richtig gutes Handy gemacht… – talkabout’s posterous






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