Distinctive Developments verglich die 3D-Grafikleistung von iPhone 3GS und Nexus One. Dabei schnitt das Apple-Smartphone besser ab, obwohl das Nexus One über eine deutlich höher getaktete CPU verfügt.
Gute Nachrichten und schlechte Nachrichten: mit einem Update der Systemsoftware iPhone OS auf die Version 3.1.3 (7E18) hat Apple wohl die Lücke geschlossen, die derzeit von den gängigen Jailbreak- und Unlock-Lösungen verwendet wird. Das iPhone Dev Team warnt in einem Blogeintrag, dass 3.1.3 nicht mit den Jailbreak-Programmen PwnageTool und redsn0w kompatibel ist. Immerhin beschreibt das Dev-Team einen Ausweg für Besitzer der älteren iPhone-Modelle 2G und 3G sowie den iPod Touch.
Mit dem Update gibt Apple immerhin die Bevormundung der Besitzer eines “factory unlocked” iPhones, also eines Smatphones ohne Netlock, auf. Solche Modelle stammen aus Ländern wie Italien, in denen Handys immer auch ohne Netzsperre verkauft werden müssen. Mit dem Update auf iPhone OS 3.1.3 können Nutzer eines solchen vertragsfreien iPhones die Tethering-Option wieder freischalten, also das iPhone als externes Modem nutzen – und das ohne Hacks wie Jailbreak oder Unlock.
Dies wurde von zahlreichen iPhone-Nutzern bei unterschiedlichen Providern bestätigt: So funktioniert das Tethering nun offensichtlich bei O2 und Vodafone wieder. Voraussetzung war in einigen Fällen, dass man die APN-Daten des jeweiligen Providers in den Interneteinstellungen angibt. Befindet man sich via WLAN bereits im Netz, kann man das bequem via help.benm.at auf dem iPhone selbst erledigen. Dort kann man die notwendigen Einstellungsdateien für alle gängigen Provider in Europa herunterladen und auf dem iPhone installieren.
Mit Google Sync kann man Kalendereinträge und Adressbuch-Informationen aus seinem GMail/Googlemail-Konto bequem mit dem iPhone abgleichen. Google hat dazu ausgerechnet die Technologie “ActiveSync” von Microsoft lizensiert. Daher wird das Konto in dem Setup-Assistenten auch nicht als Googlemail-Konto eingerichtet, sondern als Microsoft-Exchange-Konto. Google Sync auf dem iPhone setzt das iPhone-Betriebssystem 3.0 oder neuer voraus.
Version des iPhone OS checken (auf dem iPhone unter Einstellungen/Allgemein/Info/Version). Aktuell ist derzeit 3.1.2 (Stand: Januar 2010). Wenn ein Update notwendig sein sollte, iPhone mit Hilfe von iTunes auf die aktuelle OS-Version bringen. Eine ausführliche Anleitung zum Update des iPhone steht bei Apple http://www.apple.com/de/iphone/softwareupdate/.
Eventuell bereits vorhandene Adressbuch- und Kalender-Einträge mit iTunes sichern. Siehe auch Help-Artikel bei Google (in Englisch)
Und nun geht es los.
- Auf dem iPhone das Einstellungen-Programm öffnen.
- Menü-Punkt “Mail, Kontakte, Kalender” öffnen
- Auf “Account hinzufügen” tippen
- Microsoft Exchange auswählen (nicht GoogleMail)
- Nun werden die Konto-Angaben eingegeben:
Im E-Mail-Feld wird die volle Adresse des Google-Accounts eingetragen (z.B. max.mustermann@googlemail.com). Das Domain-Feld bleibt leer. Die Adresse des Google-Accounts ist auch der Benutzername. Das Passwort entspricht dem Kennwort des Adresse des Google-Accounts. dann auf “Weiter” tippen. Achtung: Nicht die Domain-Namen gmail.com und googlemail.com verwechseln und die exakten Account-Angaben eintragen.
- Bei einer @googlemail.com-Adresse kann im nächsten Schritt eine Fehlermeldung (“Zertifikat konnte nicht überprüft werden”). In diesem Fall auf “Akzeptieren” tippen.
- Nun erscheint das Server-Eingabefeld. Hier m.google.com eintragen. Dann auf “Weiter” tippen.
- Jetzt erscheinen die Dienste, die man abgleichen kann. Der Dienst “E-Mail” kann hier auch ausgeschaltet werden. Zur Abfrage der E-Mail von einem Google-Konto kann man auch einen weiteren Account mit dem Setup-Assistenten mit der Option “Googlemail” einrichten (nicht “Microsoft Exchange”). Man kann aber auch genau so gut den E-Mail-Sync hier eingeschaltet lassen. Links oben auf “Mail etc.” tippen, um die Einstellungen abzuspeichern.
- Nun muss man sich entscheiden, ob man bestehende Adressbuch- und Kalender-Einträge auf dem iPhone behalten oder löschen möchte. Ich plädiere dafür, sich konsequent für die Google-Dienste zu entscheiden und keine lokalen Adressbücher parallel zu verwalten (also die auf dem iPhone vorhandenen Kontakte und kalender zu löschen, wenn die Daten bereits in den Google Apps eingetragen sind. Man vermeidet auf diesem Weg auch Doppeleinträge.
- Wenn man auf dem iPhone in den Konto-Einstellungen die option “Push” aktiviert hat, beginnt das iPhone sofort, mit der Google-”Wolke” die Adressbuch- und Kalendereinträge abzugleichen.
Das iPhone kann im Original-Zustand nur über den iTunes Store von Apple mit Programmen (“Apps”) bestückt werden. Apple kontrolliert die Programme, bevor sie in den App-Store kommen, ob sie auch wirklich gut mit dem iPhone laufen und ob (nach außen hin nich ganz transparente) Richtlinien eingehalten werden. Dieser Prozess läuft nicht immer reibungslos ab, denn etliche Entwickler fühlen sich dabei von Apple gegängelt. Bei der Genehmigungspolitik spielt nämlich offenbar nicht nur das Wohl der User eine Rolle, sondern auch die Durchsetzung von knallharten Geschäftsinteressen von Apple und den offiziellen Provider-Partnern. So sorgen häufig Apps für Ärger, die Apple direkt Konukrrenz machen könnten (z.B. andere Browser oder Alternativen zu dem iPod-Programm auf dem iPhone). Außerdem verbannt Apple Apps aus dem Store, die das Geschäftsmodell der Provider in Frage stellen.
Wer sich aus der Obhut von Apple bei der Programmauswahl befreien möchte, muss einen “Jailbreak” vornehmen. Der Begriff „Jail“ (engl. Gefängnis) bezieht sich auf die vielfältigen Restriktionen, die Apple dem iPhone auferlegt hat und die auch etliche iPhone-Besitzer nerven, die in Deutschland einen ganz normalen T-Mobile-Vertrag für das iPhone haben. Es geht dabei vor allen um die Einschränkungen beim Lese- und Schreibzugriff des internen Mediums. Die Besitzer eines iPhones können nämlich nicht ohne weiteres auf System-Dateien des iPhones zugreifen. Außerdem kann das iPhone nicht wie ein iPod als externe Festplatte gebraucht werden.Mit einem „Jailbreak“ oder „Jailbreaking” wird das gesamte iPhone-Dateisystem geöffnet. Nach einem „Jailbreak“ sind also auch Lese- und Schreibzugriffe auf System-Dateien sowie Medien-Dateien möglich. Man kann auf der Basis von Übertragungs- bzw. Sharingprotokollen wie SFTP oder AFP auf das iPhone zugreifen. Dabei kann man Programme wie Cyberduck oder Transmit einsetzen. Unix-Experten freuen sich außerdem, dass man „gejailbreakte“ iPhones über OpenSSH steuern kann. Mit dieser Freiheit sind natürlich auch Sicherheitsrisiken verbunden, über die man sich als iPhone-User im Klarem sein sollte.
Multitasking mit Multifl0w
Mit einem gejailbreakten iPhone kann man dem Apple-Smartphone auch echtes Multitasking beibringen, nämlich mit dem Programm “Multifl0w“. Ist die Software installiert, beendet das iPhone die App nicht, wenn man auf den Home-Button drückt – stattdessen kann man etwas länger auf den Button klicken, und dann geht die Applikation nur in den Hintergrund.
Um “Multifl0w” zu installieren, muss man mit blackra1n den Programm-Installer “Rock” auf das iPhone bringen (siehe Tutorial: Jailbreak und Unlock für das iPhone 3G und 3GS mit blackra1n von GeoHot). Innerhalb von Rock wird Multifl0w als eine der gefeatureten Applikationen auf der Startseite vorgestellt. Die Software kostet 4,99 Dollar.
Hier weitere Apps für “jailbroken” iPhones:
- Mit Winterboard kann man das Aussehen der iPhone-Oberfläche komplett verändern
- Mit QuickDo kann man über “Gestures” viele Funktionen durch “Wischen” auf der Statusleiste ausführen (7,99 Dollar)
- IntelliScreen fügt dem Lockscreen viele zusätzliche Informationen hinzu (9,99 Dollar)
- Über MyProfiles können situationsabhängige Profile hinzugefügt werden, z.B. dass sich das iPhone im Auto nicht ausschaltet (z.B. bei Google Maps). Das Programm kostet derzeit 6,99 Dollar.
- Mit MyWi-Tether wird das iPhone zu einem WLan-Router: Einfach öffnen und dann mit dem Laptop über WLan mit dem iPhone verbinden und ins Internet gehen.
- SBSettings: Ermöglicht, per Shortcut (Statusleiste wischen) alle möglichen iPhone-Funktionen an und auszuschalten (WiFi, Bluetooth, GPS, Flugmodus…), mehr Switches können hinzugefügt werden (z.B. Autorotation off, wenn man z.B. im Liegen surfen will)
- iSmartDialer: Gibt dem iPhone-Telefon die Funktionen, die jedes normale Telefon hat wie z.B. T9-Wahl, Anrufe aus der History löschen, schnell per SMS antworten etc… Dieses Programm gibt es auch in einer von Apple genehmigten Variante im iTunes App-Store.
- 3GUnrestrictor: Gaukelt Apps, die nur mit WiFi laufen dürfen (z.B. Skype, Fring), vor, dass sie über WLAN verbunden sind, obwohl das iPhone via 3G online ist. Kostet 1,99 Dollar im Cydia-Store.
- qtweeter: Shortcut-App (von der Statusleiste nach unten wischen) zum Quicktweeten und Facebooken. Postet auch Links aus Safari, Songs aus der iPod-Playlist, Fotos, Videos…
- CallController: Volle Kontrolle über Anrufe. Mit benutzerdefinierten Aktionen (Schütteln, aufs Display legen, …) können eingehende Anrufe abgewiesen, angenommen, auf die Mailbox geleitet werden. Abgewiesenen Anrufern kann automatisch eine Standard-SMS zugeschickt werden.
- Callme: Telefonshortcuts mit Bild auf dem Home-Screen. Für alle, die man ständig schnell anrufen möchte
- biteSMS: Mächtiges SMS-Tool. Beste Funktion: QuickSMS. Per Volume-Up-Button wird ein SMS-Popup geöffnet, schneller SMSen geht nicht. Die Lizenz via Cydia kostet entweder einmalig 7,95 EUR oder 8 Cent pro SMS.
Quelle: So habe ich aus meinem iPhone eine richtig gutes Handy gemacht… – talkabout’s posterous
Das Apple iPhone 3GS schlug im Geschwindigkeitstest von CHIP Online schlug das iPhone gleich 14 Konkurrenten aus dem Feld.
„Bei fast allen Funktionen eines modernen Handys kommt es auf die Geschwindigkeit an“, sagte Christian Riedel, Chefredakteur von CHIP Online. „Nur wenn Features wie Kamera, Browser und Musikplayer schnell starten und geschmeidig arbeiten, ist der Besitzer zufrieden. Beim iPhone 3GS ist das der Fall.“
Um objektiv zu messen, wie schnell ein Handy ist, hat CHIP Online ein umfangreiches Testverfahren entwickelt. Dabei haben die Experten beispielsweise gemessen, wie schnell ein Foto im Handy-Kasten ist, wann das Gerät nach dem Anschalten betriebsbereit ist oder wie fix der Browser startet. In die Auswahl kamen Spitzen-Handys, die sich entweder durch eine hervorragende Bestenlisten-Platzierung oder ein Alleinstellungsmerkmal, etwa einen besonders schnellen Prozessor, hervortaten.
Nach dem Speed-Test stand fest: Das iPhone 3GS ist zwar nicht in allen Disziplinen unangefochten die Nummer eins, zeigte aber nirgends echte Schwächen. Besonders rasant absolvierte das Apple-Handy die Disziplinen Musikübertragung und Fotografieren. Wie wichtig das Zusammenspiel von Betriebssystem und Hardware ist, zeigt der Drittplatzierte: Trotz ressourcenhungrigem Betriebssystem Windows Mobile ist das Smartphone Toshiba TG01 flott unterwegs. Hier macht sich der starke 1-GHertz-Prozessor deutlich bemerkbar.
Zwischen das TG01 und das iPhone 3GS schob sich das Business-Handy BlackBerry Bold 9000 auf Platz zwei. „Der Office-Experte mit Volltastatur ist vor allen Dingen beim Handy- und Browser-Start ein Super-Sprinter“, sagte Riedel. „Ein Ergebnis, das wir vor dem Test so nicht erwartet hätten.“
Das iPhone überholt Windows Mobile: In den USA gibt es 8,9 Millionen Smartphones von Apple – das ist deutlich mehr als sämtlich 7,1 Mio. Geräte, die mit dem Microsoft-Betriebssystem laufen. Der bislang unangefochtene Smartphone-Marktführer ist aber Blackberry mit 14,9 Millionen Geräten. RIM konnte zuletzt wie Apple deutlich zulegen. Abgeschlagen rangiert inzwischen Symbian.
Study: iPhone beats Windows Mobile in market share | Apple – CNET News.














